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Individuelle Krankenpflege zu Hause  
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Unser Pflegekonzept

1. Vorstellung des Pflegedienstes, Darstellung der Dienstleistung

Unser ambulanter Pflegedienst wurde am 01.09.1991 gegründet.

Der Firmensitz ist:
Bockumer Str. 30
40489 Düsseldorf

Unser ambulanter Pflegedienst, der als Vertragspartner der Kranken- und Pflegekassen Dienstleistungen anbietet, erfüllt folgenden Zweck:

  • Wir erbringen häusliche Krankenpflege gemäß § 37 Abs. 1 SGB V (Grund- und Behandlungspflege, sowie hauswirtschaftliche Versorgung, wenn Krankenhausbehandlung geboten, aber nicht ausführbar ist, oder wenn sie durch die häusliche Krankenpflege vermieden oder verkürzt wird).
  • Wir bieten häusliche Krankenpflege gemäß § 37 Abs. 2 Satz 1 SGB V (Behandlungspflege zur Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung), häuslicher Pflege gemäß §§198 RVO, 25 KVLG
  • Wir stellen durch geeignetes Personal Leistungen der häuslichen Pflegehilfe nach §§ 36 und 39 SGB XI sicher.
  • Wir übernehmen die Durchführung von Pflegeeinsätzen nach § 37Abs. 3 SBG XI bei Beziehern von Pflegegeld

Der Pflegedienst ist eine selbstständig wirtschaftende Einrichtung unter ständiger fachlicher Verantwortung einer ausgebildeten Pflegefachkraft.

Mit folgenden Kostenträgern bestehen Versorgungsverträge und Vergütungsvereinbarungen:

  • den Landesverbänden der Pflegekassen in NRW (SGB XI)
  • folgenden Krankenkassen (SGB V):
    o AOK Rheinland / Westfalen-Lippe
    o VdAK/AEV
    o Bundesknappschaft
    o IKK Nordrhein / Westfalen-Lippe
    o Krankenkasse der rheinischen Landwirtschaft / der westfälischen Landwirtschaft
    o Barmer Ersatzkasse
    o Deutsche Angestellten-Krankenkasse
    o Kaufmännische Krankenkasse
    o Hamburg-Münchener Krankenkasse
    o Handelskrankenkasse
    o Hanseatische Krankenkasse
    o Gmünder Ersatzkasse
    o HTK-Die Profikrankenkasse

Zusätzlich können unsere Leistungen auch ohne Beteiligung der oben genannten Kostenträger im Rahmen der Privatliquidation angefordert werden.

Wir legen großen Wert auf Pflegekundennähe. Daher pflegen wir schwerpunktmäßig im Düsseldorfer Norden (Kaiserswerth, Kalkum und Wittlaer). Dies ermöglicht eine optimale Tourenplanung.

Das Büro ist regelmäßig Montag - Freitag von 12.00 - 14.00 Uhr telefonisch zu erreichen.
Die telefonische Erreichbarkeit unseres Dienstes außerhalb der Bürozeiten, an Wochenenden und Feiertagen, ist mittels einer Rufweiterschaltung, sowie einer Notfallnummer (Handy) rund um die Uhr gewährleistet. Wir stellen dabei sicher, dass für pflegefachliche Anfragen eine Pflegefachkraft erreichbar ist.

Zu den Kunden unseres Pflegedienstes zählen in erster Linie die Patienten, aber auch Krankenkassen, Pflegekassen, Haus- und Fachärzte, Angehörige und alle an der Pflege beteiligten Personen und Institutionen. Daher ist es unser Anliegen, die heutigen und zukünftigen Bedürfnisse unserer Patienten und die Bedürfnisse der anderen Kunden zu verstehen und mit unserem Handeln dazu beizutragen, dass deren Anforderungen erfüllt werden (Kundenorientierung).

Wir streben darüber hinaus danach, die Erwartungen der verschiedenen Parteien zu übertreffen. Dabei suchen wir in unserem Handeln immer nach den Möglichkeiten der "ständigen Verbesserung".

Seit dem 02.11.1994 ist unser Pflegedienst Mitglied im Landesverband freie ambulante Krankenpflege NRW e.V. (LfK).

2. Betriebsstruktur und -organisation

Die Pflege wird unter ständiger Verantwortung mehrerer ausgebildeten Pflegefachkräften durchgeführt. Die Pflegedienstleitung (nachfolgend PDL genannt), verfügt über die gesetzlichen und vertraglich vorgegebenen Qualifikationen und Voraussetzungen zur Leitung eines ambulanten Pflegedienstes. Die Vertretung der leitenden PDL wird ebenfalls von einer Pflegefachkraft wahrgenommen. Die Voraussetzungen der stellvertretenden PDL entsprechen ebenfalls den gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben.

2.1 Verantwortungsbereiche der Pflegedienstleitungen

  • Erstbesuche
  • Fachliche Planung und Überwachung der Pflegeprozesse durch z.B. Pflegevisiten und / oder Mitarbeitervisiten
  • Dienst- und Einsatzplanung entsprechend der individuellen Anforderungen der Patienten und den organisatorischen Ressourcen
  • Anleitung und Überwachung der fachgerechten Führung der Pflegedokumentation durch z.B. Dokumentationsvisiten
  • Fachliche Planung und Durchführung von Dienstbesprechungen

Darüber hinaus gelten die in der Stellenbeschreibung festgelegten Vorgaben.

2.2 Mitarbeiter/innen

Wir erfüllen die vertraglich vereinbarten personellen Mindestvoraussetzungen (Rahmenvereinbarung nach § 132 SGB V und § 75 Abs. 1 und 2 SGB XI).

Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter achten wir insbesondere auf deren fachliche Qualifikation, ihre Teamfähigkeit und soziale Kompetenz.

Unseren Mitarbeitern werden die von ihnen für die Erfüllung ihrer Aufgaben benötigten Arbeitsmittel zur Verfügung gestellt.

Die Aufgabenbereiche der Mitarbeiter werden in Stellenbeschreibungen geregelt.

2.3.Personalstruktur

Es werden folgende Mitarbeiter/innen beschäftigt:

  • Pflegedienstleitung
  • Krankenschwestern/-pfleger
  • Altenpflegerinnen
  • Kinderkrankenschwestern-/pfleger
  • Krankenpflegehelferinnen
  • Arzthelferinnen
  • Qualitätsbeauftragte

Pflegehilfskräfte werden unter ständiger fachlicher Anleitung eingesetzt. Näheres zum Einsatz wird über die vertraglichen Vorgaben geregelt.
Eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeiter sichert eine gleich bleibende Pflegequalität und die Zufriedenheit der Mitarbeiter.

3. Organisatorischer Ablauf des Pflegedienstes

Der organisatorische Ablauf unseres Pflegedienstes ist darauf ausgerichtet, ein Vertrauensverhältnis zum Pflegekunden herzustellen und zu vertiefen. Daher verfolgen wir das Pflegesystem der Bezugspflege.

Die Versorgung unserer Pflegekunden findet in festen Touren statt. Die jeweilige Tour wird von einem festen Mitarbeiter, bestehend aus unterschiedlichen Qualifikationen, versorgt. Für diesen Zeitraum ist der Mitarbeiter für unsere Pflegekunden ein fester Ansprechpartner.

4. Pflegedokumentation

Pflegerelevante Daten des Patienten und der Pflegeverlauf werden in der Pflegedokumentation dokumentiert. Diese Pflegedokumentation besteht aus

  • dem Stammblatt
  • der Pflegeanamnese
  • der Pflegeplanung
  • dem Pflegebericht
  • dem Durchführungsnachweis / Leistungsnachweis
  • dem ärztlichen Verordnungsblatt
  • dem Formblatt der verordneten Arzneimittel
  • dem Überleitungsbogen

Je nach Besonderheit des Einzelfalls werden weitere Formblätter hinzugefügt (z.B. Wundprotokollbogen, BZ-Kontrollbogen, Skalen etc).

Die Dokumentationsunterlagen werden sach- und fachgerecht geführt und beim Patienten aufbewahrt. Somit sind sie allen an der Pflege und Therapie des Patienten beteiligten Personen jederzeit zugänglich.

Die Einhaltung des Datenschutzes und der Schweigepflicht ist gewährleistet.

Im Falle der geplanten Verlegung des Patienten, bzw. der Notfallverlegung des Patienten (z.B. Krankenhaus) bei gleichzeitiger Anwesenheit eines Mitarbeiters, wird der Überleitungsbogen mit den aktuellen Informationen über den Patienten an die aufnehmende Einrichtung weitergeleitet.

5. Die Pflege von Menschen mit eingeschränkter kognitiver Alltagskompetenz

Es ist uns wichtig, dass unsere Pflegekunden mit eingeschränkten Alltagskompetenzen wiederholende Tagesabläufe, eine Kontinuität der Pflegebeziehung und eine der Gesundheitssituation angepasste Kommunikation erfahren. Neben der Pflegeanamnese ist die Biographie die Basis für unsere Pflege und Betreuung von Menschen mit gerontopsychiatrischen Beeinträchtigungen. Dabei beziehen wir nach Möglichkeit die Angehörigen eng in die Planung und Durchführung geeigneter Maßnahmen, die nach den Prinzipien der aktivierenden Pflege geplant werden, ein.

Methodisch verwenden wir den Ansatz der erlebnisorientierten Pflege. Sie basiert auf Beobachtungen, die Pflegende in der Pflegebeziehung zu dem Pflegebedürftigen bewusst erleben. Durch die Reflexion und Kommunikation im Team entsteht ein Leitfaden für den Umgang mit Pflegebedürftigen, um einen wirklichen Kontakt zu ermöglichen. Dabei ist die Bezugspflege eine wichtige Grundvoraussetzung. Damit alle beteiligten Mitarbeiter unseres Pflegedienstes die Erkenntnisse aus den Erlebniswelten der Pflegebedürftigen und der Pflegenden umsetzen können, ist eine inhaltlich präzise Pflegedokumentation (als Förderung der Kommunikation zwischen den an der Versorgung beteiligten Mitarbeitern sowie als Leitfaden im Umgang mit dem Pflegebedürftigen) und die Biographiearbeit integrierter Bestandteil unserer Pflege. Darüber hinaus werden bei Bedarf Fallbesprechungen durchgeführt. Zur Förderung der Beziehungsebene bedienen wir uns Ansätze der Validation.

Unsere Mitarbeiter bilden sich kontinuierlich fort. Pflegefachkräfte kennen die unterschiedlichen Symptome der Demenz und anzuwendende Assessmentinstrumente (Einschätzungsinstrumente), wie z.B. den Minimal-Statement-Test. Unsere Pflegekräfte sind vertraut mit den unterschiedlichen Demenzformen und ihren Eigenarten.

6. Erstbesuch

Unser Pflegedienst führt zur Feststellung des Pflegebedarfs und der häuslichen Pflegesituation einen Erstbesuch beim Pflegebedürftigen durch.

Der Erstbesuch wird ausschließlich von der Pflegedienstleitung oder deren Stellvertretung durchgeführt. Sie stellt die Leistungen unseres Pflegedienstes dar, ermittelt nach einer ausführlichen Informationssammlung den Hilfebedarf und die individuellen Wünsche der Pflegekunden, berät über die infrage kommenden Hilfsmittel, Antragstellungen und Abrechnungsmodalitäten, erklärt die verschiedenen Pflegemodule und fertigt nach einem oder mehreren Kostenbeispielen/Kostenvoranschlägen den Pflegevertrag an. Weiterhin erstellt sie danach die erste Pflegeplanung und -dokumentation.

7. Qualitätssicherung

Unser Pflegedienst ist ständig bestrebt, seine Qualität weiter zu verbessern. Aus diesem Grunde werden Maßnahmen der internen und externen Qualitätssicherung durchgeführt. Die Organisation erfolgt durch unsere/n Qualitätsbeauftragte/n.

Maßnahmen der innerbetrieblichen Qualitätssicherung sind u.a.

  • Regelmäßige Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeiter
  • Regelmäßiges Treffen des Qualitätszirkels, sechs Wochen
  • Dienst- und Fallbesprechungen (zweimal monatlich)
  • Erstellung und kontinuierliche Bearbeitung des QM-Handbuches durch den Qualitätszirkel
  • Vorhaltung einer Bibliothek mit Pflegefachliteratur und aktuelle Fachzeitschriften
  • Durchführung der Pflegevisite durch Pflegedienstleitung / Vertretung: einmal im Halbjahr und Anlass bezogen
  • Kontinuierliche Überarbeitung der Pflegeprozessplanungen, Dokumentationen und Standards durch Pflegefachkräfte
  • Mitarbeiterbefragungen
  • Kundenbefragungen

Maßnahmen der externen Qualitätssicherung sind u.a.

  • Teilnahme an Qualitätsbegehungen des LfK NRW e.V.
  • LfK-Unternehmerstammtisch
  • Arbeitsgruppen, Arbeitsgemeinschaft freie ambulante Krankenpflege

Stand 08.01.2018

 

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Pflegedienst Sevens
Angelika Sevens
Bockumer Str. 30
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Tel.: 0 211 - 40 35 22
Fax : 0 211 - 40 54 677

Email: an-sevens@t-online.de

MDK Prüfergebnis Qualitätsprüfung durch den MDK vom 12.10.2017 mit der
Note 1,0 (sehr gut).
Das Ergebnis als Download finden Sie hier:MDK Ergebnis